Dokumentation · Betrieb der Fabrik
Was die Arbeit gekostet hat, wo automatisch Schluss ist — und wer den zweiten Versuch bezahlt.
Kosten, Limits und Abonnement
Drei Seiten gehören zusammen, und sie beantworten drei verschiedene Fragen:
| Seite | Frage |
|---|---|
| Kosten | Was hat die Arbeit gekostet — nach Modell, Posten und Wiederholungen? |
| Kostenlimits | Wo soll automatisch Schluss sein? |
| Abonnement | Was kostet der Zugang selbst, unabhängig von der Nutzung? |
Alle Bildschirmfotos zeigen eine Demo-Umgebung mit Beispieldaten.
Kosten & Verbrauch
Die Seite zeigt Token- und Kostensicht über alle Läufe der Organisation, aufgeschlüsselt nach Modell (Input, Output, Versuche, Kosten).
Kosten nach Posten-Typ trennt Planen von Generieren: Planen sind alle Aufrufe vor der Slice-Generierung — Epic- und Story-Zerlegung, der Grill. Generieren sind die Slices selbst. Die Trennung lohnt sich, weil ein hoher Planungsanteil auf unscharfe Tickets hindeutet, ein hoher Generierungsanteil auf schlicht viel Arbeit.
Wiederholungen — wer zahlt den zweiten Versuch? Ein zweiter Versuch derselben Slice kostet nochmal. Die Aufteilung ist nicht kosmetisch, sondern die Abrechnungsregel:
- Wir tragen Wiederholungen wegen unserer eigenen Plattform-Regeln und wegen Störungen (Worker, Anbieter).
- Dir berechnet werden Wiederholungen, die deine eigenen Guardrails ausgelöst haben.
Genau deshalb steht diese Tabelle da: taucht dort eine eigene Regel häufig auf, lohnt sich meist nicht mehr Geduld, sondern eine andere Formulierung. Zu enge, missverständliche oder unklar abgegrenzte Regeln lassen das Modell wiederholt auflaufen — bearbeiten kannst du sie unter Guardrails.
Was die Zahlen sind und was nicht. Kosten sind eine Schätzung auf Basis konfigurierter Listenpreise je Modell. Pfade ohne Token-Erfassung zählen nicht mit, und hart gelöschte Läufe fehlen in der Normalsicht — für die vollständige Sicht gibt es „All-Time inkl. hart gelöschter Läufe” aus dem Audit-Trail.
Über ein Projekt gelangst du auf Projekt-Kosten — dieselbe Aufschlüsselung, auf ein Projekt begrenzt.
Kostenlimits
Monatliche Ausgabengrenzen auf drei Ebenen, und die Reihenfolge hat einen Grund:
- Organisation — schützt das Gesamtbudget.
- Projekt — verhindert, dass ein einzelnes Projekt das Org-Budget aufbraucht.
- Einzellauf — die Sicherung gegen den einen Lauf, der entgleist.
Ein leeres Feld heisst: der globale Vorgabewert gilt. Die Deckel gelten pro Kalendermonat (UTC) und setzen sich automatisch zurück.
Wichtig, weil es oft falsch verstanden wird: Gezählt wird nur, was wir verrechnen — Generierungs- und VM-Zeit. Nutzt deine Organisation einen eigenen Anbieter-Schlüssel (BYOK), läuft die Modell-Nutzung über dein Kontingent beim Anbieter und wird von diesen Limits nicht gebremst. Wer dort eine Grenze braucht, setzt sie beim Anbieter.
Abonnement
Das Abo ist ein organisationsweites Pay-by-User-Modell und getrennt vom Nutzungsbudget: es bezahlt die Sitzplätze, nicht die Läufe. Die Seite zeigt Tarif, belegte und freie Sitzplätze sowie die nächste Verlängerung; Intervall und Sitzplatzzahl lassen sich ändern — wirksam zum Ende der laufenden Periode und ohne erneute Zahlung. Eine vorgemerkte Änderung wird als solche ausgewiesen.
Guthaben aufladen und die Monatsabrechnung ansehen: s. Abrechnung.